Split-Tunneling gibt Ihnen eine feingranulare Kontrolle darüber, welcher Datenverkehr durch den VPN-Tunnel geleitet wird und welcher im lokalen Netzwerk verbleibt. Nützlich für Geschwindigkeit, den Zugriff auf lokale Geräte und Dienste, die VPNs blockieren.
So funktioniert es
Anstatt alles durch den verschlüsselten Tunnel zu leiten, verwendet der VPN-Client Regeln pro App oder pro URL, um zu entscheiden, welche Pakete verschlüsselt werden sollen.
Häufige Szenarien für Split-Tunneling
Die klassische Konfiguration: sensible Apps durch das VPN senden, bandbreitenintensive Apps lokal belassen.
- 1Torrent-Client über VPNAlles andere mit voller lokaler Geschwindigkeit.
- 2Banking-Apps außerhalb des VPNsVermeidet Betrugswarnungen durch ausländische IPs.
- 3Smart-Home-Geräte lokalDamit sie im LAN miteinander kommunizieren können.
- 4Arbeits-VPN + persönliches VPN zusammenVerhindert, dass sie um dieselbe Routing-Tabelle konkurrieren.
Welche VPNs unterstützen es?
Split-Tunneling ist Standard bei den Windows- und Android-Apps von NordVPN, Surfshark, ExpressVPN, Proton VPN und CyberGhost. Die Unterstützung auf macOS und iOS ist aufgrund von Plattformbeschränkungen begrenzter.
Zu beachtende Nachteile
Jede App, die Sie ausschließen, ist nicht mehr geschützt. Eine Fehlkonfiguration der Regeln kann zum Durchsickern von DNS-Anfragen oder IP-Adressen führen. Fangen Sie einfach an und überprüfen Sie die Regeln regelmäßig.
Häufig gestellte Fragen
QIst Split-Tunneling sicher?
Ja, wenn Sie verstehen, welche Apps Sie ausschließen.
QFunktioniert es auf dem iPhone?
Eingeschränkt – Apple beschränkt Netzwerkerweiterungen.
QKann ich per URL ein Split-Tunneling durchführen?
Einige VPNs (wie ExpressVPN) unterstützen Regeln auf URL-Ebene.
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